Auf dieser Seite haben wir einige interessante und mehr oder weniger nützliche Informationen
über die Maine Coons zusammengetragen.
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Haltung
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Der Staat Maine, die geographische Herkunft der Maine Coon liegt im Norden Amerikas.
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Hier herrscht ein sehr raues Klima, mit Durchschnittstemperaturen von -10°C im Winter und +25°C im Sommer. Der Staat hat eine Fläche von ca. 80000 Quadratkilometern Land und ca. 11500 Quadratkilometer Wasser. 90% von Maine sind mit Kiefern und anderen Baumarten bewachsen. |
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Es gibt viele Geschichten über die Herkunft der Coonies, von denen ich hier ein paar aufführen möchte.
Man hört immer wieder, dass die Maine Coon eine Kreuzung zwischen einer Hauskatze und einem Waschbär (engl. racoon) wäre, woher sie wahrscheinlich auch ihren Namen hat. Zu dieser Geschichte hat natürlich das stämmige Aussehen und der buschige Schwanz stark beigetragen. Allerdings ist eine solche Kreuzung aus biologischer Sicht nicht möglich, abgesehen davon, käme eine Verpaarung dieser Tiere allein schon durch ihr Verhalten nicht zustande.
Eine andere Geschichte erzählt von einem Seefahrer Namens Coon. Dieser soll immer, wenn er an Land ging seine Katzen im Gefolge gehabt haben. Unter diesen sollen auch einige Langhaarkatzen gewesen sein, die sich dann mit den einheimischen Katzen gepaart haben. Bei jedem Wurf, in dem langhaarige Katzen waren, sagte man dies den Katzen von Kapitain Coon nach.
Ein anderer Seefahrer, Kapitain Samuel Clough soll am Ende der franz. Revolution versucht haben, die königliche Familie nach Amerika in Sicherheit zu bringen. Da dieser Versuch fehlgeschlagen ist, und niemand mehr Anspruch auf den königlichen Besitz anmeldete, soll Clough unter anderem auch einige Langhaarkatzen der Königin mit nach Hause gebracht haben, welche die Vorfahren der Maine Coon gewesen sein sollen.
Es ist durchaus möglich, dass die Seefahrt eine wichtige Rolle gespielt hat, da damals schon die Wikinger Katzen auf ihren Schiffen mitführten, um der Mäuseplage herzuwerden. Die Wikinger hielten sich zu der Zeit schon die "Norwegische Waldkatze", die ja bekanntlich eine gewisse Ähnlichkeit mit der Maine Coon hat.
Am glaubwürdigsten ist die Geschichte, dass bereits die ersten Siedler ihre Katzen mitgebracht haben, aus denen sich dann im Laufe der Zeit, aufgrund des rauen Klimas, die robuste Maine Coon entwickelt hat.
Das ganze Erscheinungsbild der Maine Coon weist eindeutig auf das harte und raue Klima ihrer Heimat und die Tatsache, dass sie hervorragende Jäger sind, hin. Sie haben einen sehr robusten und kräftigen Körper mit einem glänzenden, schweren und wasserabweisenden Fell. Es kommt fast in allen Farben vor und ist im Hals- und Bauchbereich und an den Hinterbeinen länger, um die Katze vor Feuchtigkeit und Schnee zu schützen, während es am Rücken und im Nacken deutlich kürzer ist, so kann es sich nicht im dichten Unterholz verfangen. Mit dem langen und sehr buschigen Schwanz deckt sich die Maine Coon im Winter zu und ist so zusätzlich vor der Kälte geschützt.
Ihre großen Ohren sind mit Luchspinseln besetzt und hoch auf dem eckigen Kopf, mit hohen Wangenknochen, angesetzt. Die Augen, die es auch in verschiedenen Farben gibt sind groß und stehen weit auseinander. Coonies haben eine quadratische Schnauze, die einen Kiefer mit großen Zähnen beinhaltet.
Quasi als Schneeschuhe dienen die langen, kräftigen Beine mit ihren großen, runden Pfoten.
Die sehr muskulösen und großen Katzen erreichen ein Gesamtgewicht von bis zu 12 kg (Kater) und ca. 8kg (Kätzinnen) und eine Gesamtlänge (inkl. Schwanz) von bis zu 120 cm. Völlig ausgewachsen sind sie erst mit drei bis vier Jahren, wobei sich nach dem ersten Jahr meist nur noch die Körperform ändert.
Rassestandard
| Halblanghaar, schwere Form |
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| Typ: Muskulös, mittelgroß bis sehr groß, lang gestreckt und kantig wirkend, breiter Brustkorb. Hals mittellang, Kater größer als Kätzinnen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kopf: Mittlere Breite. Wangenknochen hoch angesetzt. Gesicht mittellang mit kantigen Konturen der Schnauze. Kinn kräftig, mit Nase und Oberlippe eine Linie bildend. Bei Katern breiterer Kopf, kräftigere Nackenmuskeln, breitere Kinnbacken. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ohren: Groß, hoch angesetzt, weit auseinander stehend, breit an der Basis, spitz zulaufend. Haarbüschel innen und an den Spitzen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nase: Mittellang | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Augen: Groß, rund, weit auseinander liegend, leicht eulenhaftes Aussehen vermittelnd. Kein orientalischer Ausdruck. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Augenfarbe: Klare Farben, passend zur Fellfarbe. Bei weißen Katzen auch blaue oder verschiedenfarbige Augen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beine: Stämmig, kraftvoll, mittellang, breit gesetzt, harmonisch zum Körper passend. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Pfoten: Groß, rund, dicht behaart, fünf Zehen vorn, vier hinten. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schwanz: So lang wie der Körper, breit am Ansatz, ohne Knoten zugespitzt, mit langem, wehenden Deckhaar und weicher Unterwolle | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fell: An Kopf und Schulter kürzer und dicht, an Bauch und Hinterbeinen lang. Kragen erwünscht. Textur insgesamt locker und seidig fallend. Unterwolle weich und fein, das Deckhaar etwas gröber und glatt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fellfarben: Alle Farben (auch weiß) mit und ohne Agouti sowie mit und ohne Weißscheckung. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wenn man sich eine Maine Coon ansieht und aufgrund des Aussehens Rückschlüsse auf den Charakter ziehen möchte, dann wird man eine ziemliche Überraschung erleben. Coonies sind äußerst liebenswerte und gesellige Tiere, die scheinbar nichts und niemand aus der Ruhe bringt.
Sie tragen nicht umsonst den Beinamen
"The gentle giants"
(die sanftmütigen Riesen)
Maine Coons vertragen sich gut mit anderen Hausbewohnern. Kinder oder Hunde sind nach einer gewissen Gewöhnungsphase kein Problem. In der Regel zieht es ein Coon eher vor, zu gehen, als sich auf eine Auseinandersetzung einzulassen. So ziehen sie sich, wenn ein Kind mal zu übermütig wird, lieber an eine höher gelegene Position zurück, als das sie mit ihren Pranken zuschlagen. Ebenso werden Streitigkeiten unter zwei Katzen meist nur durch den Augenkontakt ausgetragen. Sollten sie keine vierbeinigen Spielgefährten haben, dann verschafft sich die Maine Coon ihre Zuwendung durch den Dosenöffner bestimmt, aber ohne aufdringlich zu sein. Diese Katzen haben die Angewohnheit, fast alle ihrer Tätigkeiten mit einem Maunzen oder Gurren vorher anzukündigen und der geübte Dienstbote lernt sehr bald die unterschiedlichen Nuancen auseinander zuhalten.
Die Coonies lieben ihren Menschen, wahren sich aber ihre Eigenständigkeit. Sie folgen uns auf Schritt und tritt und beobachten und untersuchen genauestens unsere Tätigkeiten, wie z.B. Betten machen oder Boden wischen. Die Tiere halten sich auch am liebsten im gleichen Raum, wie ihre zweibeinigen Gefährten auf, bevorzugen es allerdings, auf einem erhobenem Platz, wie z.B. Kratzbaum, als auf dem Schoß des Menschen zu ruhen. Zum schmusen suchen sich die Coonies meist ihre eigene Nische und zwar an einem Platz, wo sie mit ihrem Menschen ungestört sind und keine andere Katze sie stört.
Eine weitere Eigenschaft mancher Coonies ist es, dass sie zuweilen klauen wie die Raben. Lesezeichen oder Socken werden liebend gern verschleppt. Wenn man sie dabei beobachtet, kann man sehen, dass sie die Beute im Maul, mit hocherhobenem Kopf und Schwanz, ganz stolz von dannen ziehen.
Zu den Lieblingsspielen der Maine Coon gehört es, sich zu verstecken oder irgendwelchen Wedeln hinterher zujagen, wobei sie eine enorme Ausdauer an den Tag legen. Vorsicht, man sollte nicht mit der bloßen Hand spielen, sondern immer mit einem Wedel oder Stöckchen, da die Connies mit Sicherheit schneller sind als sie und zuweilen mit ihren kräftigen Pfoten ein paar schmerzliche Kratzer verursachen können.
Der Rasse wird nachgesagt, dass sie Wasser liebt. Dies kann ich nicht bestätigen. Sie sind sehr wohl fasziniert von einem laufenden Wasserhahn oder vom Aquarium, wir hatten auch schon eine Dame, die freiwillig in den Teich gesprungen ist, aber grundsätzlich würde ich eher sagen, dass sie sich nicht zur Wasserwacht melden würden.
Man kann die Coonies, trotz ihrer Größe, problemlos als Wohnungskatze halten. Natürlich muss man ihnen genügend Abwechslung bieten. Es ist absolut davon abzuraten, eine Maine Coon alleine zu halten, wenn die Besitzer den ganzen Tag berufstätig sind, denn da sie sehr gesellig sind, und immer den Familienanschluss suchen würden sie sich alleine nicht wohl fühlen. In so einem Fall muss unbedingt eine zweite Katze als Spielgefährte her.
Wer sein Haus mit einer Maine Coon Katze teilt, der wird immer einen Spielgefährten, Clown, Ruhepol, und ganz sicher einen Freund zu Hause haben.
Ja, wo fängt man da bloß an? Am besten, wohl ganz von vorne.
Wir wollten unseren Katzen schon immer ein bisschen Freilauf geben, weil wir der Meinung sind, dass es den Tigern einfach gut tut, wenn sie an die frische Luft kommen, Vögel, Fliegen, Libellen etc. fangen können, wild herum toben können und auch mal auf die Apfelbäume klettern können. Allerdings gibt es da ein großes Problem, weil vor unserer Haustür eine einigermaßen dicht befahrene Straße vorbeiführt.
Zunächst haben wir es versucht, in dem wir einen ca. 1,10 Meter hohen Maschendrahtzaun zwischen Holzpfosten gespannt haben. Dass das nicht hilft war uns selbstverständlich bewusst, aber wir wollten die Monster ja nur dann laufen lassen, wenn wir auch im Garten sind. Allerdings wurde uns das sehr schnell zu dumm, weil wir nie ruhig sitzen konnten, ohne ständig aufzupassen, oder hinterher zu laufen. Dann kamen wir auf die Idee, wir könnten ja auf die Holzpfosten Blumentöpfe stellen, aber auch das hat unsere Katzen nicht lange interessiert, denn dann sind sie einfach frei über den Zaun gesprungen.
Half nichts, ich fuhr in den Baumarkt, hab mir Pfosten und einen 1,80 Meter hohen Zaun gekauft und diesen aufgebaut. Endlich konnten wir durchatmen, die Katzen sind jetzt drin und wir konnten in Ruhe in der Sonne sitzen. Nicht lange! Nach zwei Tagen ist die erste hochgeklettert und weg war sie. Gut, dann machen wir das Teil eben noch ein bisschen höher und zwar, in dem wir oben einen ca. 30 cm breiten Zaun anstückeln, der im ca. 45° Winkel nach innen geneigt ist. Diesmal hat es nur einen Tag gedauert und wieder waren sie ausgebrochen.
Nach längerem Überlegen, haben wir uns dann entschlossen, die alten Hühner- und Taubenställe umzubauen, so dass ein ca. 60 qm Großes Freigehege entstand, welches rundherum gesichert und mit einem Katzennetz abgedeckt war. Dies hat einwandfrei funktioniert, allerdings war es wieder nicht das, was wir wollten, denn jetzt saßen wir im Garten unter den Apfelbäumen und unsere Coonies waren eingesperrt im Freigehege. Sie standen ständig an der Tür und miauten, weil sie nicht eingesperrt werden wollten.
Also wieder nicht die perfekte Lösung...., was sollten wir noch machen?
Da haben wir auf einer Ausstellung die Züchter unserer Pia getroffen und haben uns mit ihnen über das Thema katzensicherer Garten unterhalten. Lore und Gerd meinten, dass dies gar kein Problem sei, ich bräuchte doch nur einen Elektrozaun zu spannen, der sei kinderleicht aufzubauen, kaum zu sehen, absolut ausbruchsicher und im Vergleich zu den bisher gebauten Zäunen nicht einmal teuer. Ich war eigentlich total dagegen, weil ich meine Katzen nicht unter Strom setzen wollte, aber die beiden haben hartnäckig versucht, uns zu überzeugen, so dass wir ausmachten, dass wir sie besuchen kommen und uns Ihren Zaun mal ansehen. In diesem Moment war die Entscheidung eigentlich schon gefallen und wir sind zwei Wochen später zu den "Altwasser's" gefahren. Dort haben wir uns den Zaun, der nur gut einen Meter hoch war und an dem oben ein Draht verlief, der unter Spannung war, angesehen. Ich hab mir die Montage erklären lassen und wir haben dann gleich das nötige Material mitgenommen, um es in unserem Garten anzubringen.
Wieder zu Hause angekommen, hab ich mich gleich dran gemacht, den Elektrozaun zu spannen. Nach ca. 8 Stunden war ich fertig und wir konnten ihn in Betrieb nehmen.
Nun waren wir total gespannt, wie unser Miezen reagieren würden. Aber zunächst mal passierte gar nichts. Pia war die erste, die Bekanntschaft mit dem Strom gemacht hat, sie ist wie der Teufel in die Wohnung gerannt, alle anderen vor lauter Schreck hinterher, und drei Tage nicht mehr in den Garten gegangen. So nach und nach haben es die anderen dann auch probiert, jede allerdings nur einmal. Seitdem ist Ruhe im "Löwenkäfig". Wir sitzen draußen, die Katzen liegen in der Sonne, oder unter den Büschen. Sie können durch die Katzenklappe raus und rein (nur tagsüber und wenn jemand zu Hause ist) und haben jetzt ca. 400 qm mehr Platz, den sie lieben. Selbst im Winter, wenn Schnee liegt halten sich die Coonies gerne im Garten auf.
Der Elektrozaun läuft jetzt ca. 1,5 Jahre und es ist uns seitdem noch keine Katze mehr entwischt und es ist auch jede nur einmal gegen den Draht gekommen, denn sie begegnen nun dem Zaun mit dem nötigem Respekt.
Hier möchte ich mich noch mal bei Familie Escher bedanken, dass sie uns den Tipp gegeben haben und uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Hier noch ein paar Photos, auf denen man den Zaun erkennen kann.
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